13.04.11

Pete Townshends Memoiren sollen 2012 erscheinen

Pete nutzt die vom Tinnitus erzwungene musikalische Pause offenbar dazu, ein lange gehegtes und seit den Neunzigerjahren schon oft angekündigtes Buchvorhaben endlich abzuschließen: Er möchte seine Autobiografie im nächsten Jahr veröffentlichen. Die Weltrechte dafür hat der angloamerikanische non-fiction Verlag HarperCollins erworben, die deutschen Rechte seien ebenfalls bereits vergeben, teilte Petes Literaturagentur auf Anfrage mit.

10.04.11

Jon Lord mit Bluesproject on tour

Wer den Namen Jon Lord liest, denkt unvermeidlicherweise an Deep Purple, an legendär gewordene Instrumentalschlachten mit Richie Blackmore und an die für viele Rockfans verblüffende Hinwendung zu klassischer Musik, die der Komponist Jon Lord bereits 1969 mit seinem "Concerto for Group and Orchestra" öffentlich machte.
Ein halbes Rockstarleben und zahlreiche klassische Konzertaufführungen später kommt Jon Lord einmal mehr auf seine musikalischen Anfänge im Jahr 1963 zurück, als er mit den bluesorientierten Artwoods auf dem Sprung zur internationalen Karriere stand. Mit fünf virtousen Mitstreitern - Pete York, Colin Hodginson, Miller Anderson, Maggie Bell und Zoot Money - stellte der Meister des progressiven Hammondorgelspiels ein von ihm selbst geführtes Bluesproject auf die Beine, das beim Festival in Roth ein viel bejubeltes Tourdebüt feierte. Weitere Informationen und Tourdaten auf der ---> offiziellen Homepage von Jon Lord.

28.03.11

Tomorrow Today - Hardin & York wieder auf der Bühne

Bei der Spencer Davies Group hatten sich der Keyboarder Eddie Hardin und der Drummer Pete York einst kennen gelernt. 1969 machten sie sich als Rockduo selbständig und landeten mit „Tomorrow Today“ gleich einen Hit, der sie auch in die deutschen Charts brachte. In den Siebzigerjahren tourten die beiden sehr erfolgreich über den europäischen Kontinent; jetzt feierten Hardin & York ihren ersten „Reunions-Auftritt“ beim Jazz-Festival in Weinstadt. Begleitet von Bassistin und Saxofonist präsentierten sich die beiden Altmeister in Topform und begeisterten ihr Publikum mit kraftvollen, fein ausbalancierten Songs aus der psychedelischen Ära der Popmusik.
--> Hörprobe CD

25.03.11

PSP - neue Collector-CD von Phillips Palladino Saisse

Das Powertrio der genialen Instrumentalisten Simon Phillips (Drums/ Toto, Peter Gabriel, The Who u. a.), Pino Palladino (Bass/The Who, Paul Young, Herbie Hancock u. a.) und Philipe Saisse (Keyboards/Rolling Stones, David Bowie u. a.) hat eine sehr hörenswerte Live-CD von ihrer aktuellen Europa-Tournee produziert. Die CD enthält die Tracks "Allegretto", "Bela's Boogie", "Flux Capacitor", "Reflection" & "Vigilante" mit insgesamt kanpp 28 Minuten Spielzeit und kostet als Download 9,50 Euro. Erhältlich bei Getjuke

17.11.10

The Who als Buch-Helden der freien Marktwirtschaft

In seinem soeben bei DTV erschienenen ökonomischen Fachbuch „Ohne Schulden läuft nichts“ untersucht Autor Thomas Strobl die Entwicklung des Kapitalismus – und zitiert dabei überraschenderweise oft The Who. Das erste Kapitel des unterhaltsam geschrieben Fachbuchs erzählt sogar ausführlich, wie die dreibändige Who-Chronik „Maximum Rock“ die Entstehung des Werks inspirierte: „Als ich diese (…) emotionale, künstlerische und nicht zuletzt finanzielle Berg-und-Tal-Bahn auf mich wirken ließ, den bizarren Cocktail aus Sex, Drogen, Genie und Gewalt, da wurde mir eines klar: The Who mit ihrer gleichermaßen produktiven wie zerstörerischen Anarchie sind die perfekte Verkörperung des Kapitalismus!“
Über diese Aussage mag man staunen; wenn man das Buch liest, wird jedoch klar, weshalb The Who als ausgeprägte Individualisten durchaus geeignet erscheinen, in den ewigen Widerstreit der Wirtschaftswissenschaftler einzugreifen. All jene Gelehrten, die den Faktor der menschlichen Unberechenbarkeit in der ökonomischen Theorie gering schätzen, werden durch The Who, „die Archetypen des kreativen Zerstörers“ (nach Joseph A. Schumpeter, dem Helden der freien Marktwirtschaft), eines Besseren belehrt. Die verrückteste Rockband aller Zeiten findet damit auch Eingang in die Wirtschaftsliteratur, und künftige Bankdirektoren und Konzernmanager werden mit dem Sinnbild von vier tobsüchtigen Irren auf einer in Schall und Rauch versinkenden Bühne aus den Universitäten entlassen - Long Live Rock!"
Die vom Verlag ins Netz gestellte Leseprobe des Buchs von Thomas Strobl findet man hier (über The Who ab S 13): http://www.dtv.de/_pdf/blickinsbuch/24831.pdf

29.04.10

„The Who - Maximum Rock“ für US-Buchpreis nominiert

Die US-amerikanische Association for Recorded Sound Collections hat die beiden 2009 erschienenen Bände der umfangreichen Rockmusikbiografie „The Who - Maximum Rock“ von Christoph Geisselhart für die Preisverleihung Awards for Excellence in Historical Recorded Sound Research 2010 nominiert. Die ARCS zeichnet alljährlich besonders gut recherchierte Rockmusikbücher und Artikel aus, mit dem Ziel, auf diese Veröffentlichungen aufmerksam zu machen. Die Wahl eines deutschsprachigen Titels für das Finale eines amerikanischen Buchpreises ist sehr ungewöhnlich. Im August werden die Gewinner offiziell bekannt gegeben. Weitere Informationen unter www.arsc-audio.org.

02.02.10

The Who wollen trotz Hexenjagd in Miami beim Super Bowl spielen

Pete Townshend, Gitarrist und Songwriter der legendären Rockgruppe The Who, wird vor dem Auftritt beim Finale der US-amerikanischen Football League von übereifrigen Kinderrechtlern mit einer aggressiven Kampagne verfolgt. Der britische Rockstar, der während seiner bald 50jährigen Karriere viele Millionen Dollar für Wohlfahrtsorganisationen auch in den USA eingespielt hat, sei ein registrierter „Sexualstraftäter“ und laufe „am 7. Februar in Miami frei herum“ – so heißt es auf einem steckbriefähnlichen Handzettel, den die dubiose Vereinigung an Haushalte und Schulen rund um das Stadion verteilte.
Pete Townshend hatte 2003 eingeräumt, zum Zweck eigener Recherchen auch Webseiten mit FBI-Warnhinweisen und kinderpornografischem Inhalt angeklickt zu haben. Wie im dritten Band von "Maximum Rock" ausführlich dargestellt, erlaubte einzig diese Aussage später seinen Eintrag in die von offenbar schlecht informierten Kinderschützern nun herangezogene „Sex Offender List“. Der Eintrag hätte nach fünf Jahren gelöscht werden müssen, zumal inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen wurde, dass der Musiker unschuldig ins Visier von Fahndern der Internetermittlung „Operation Ore“ geraten war. Die ihm zur Last gelegte Kreditkartenabbuchung bezog sich demnach auf eine Webseite ohne jeglichen strafrechtlich relevanten Inhalt. Townshends Vorverurteilung, die den Komponist beinahe in den Selbstmord getrieben hatte, ist damit eindeutig wiederlegt.
Ungeachtet dieser Tatsache versuchten die mit fragwürdigen Methoden operierenden Kinderrechtler, Townshends Einreise in die USA sogar staatsanwaltlich zu verhindern. Sprecher der Vereinigung beharren darauf, dass der 64-Jährige Gitarrist eine Bedrohung darstelle. Die aggressive Kampagne lässt durchaus Spekulationen zu, dass mit der öffentlichen Aufmerksamkeit vor allem Spender aus gewissen Kreisen gewonnen werden sollen.
Pete Townshend, der in seinen außergewöhnlichen Songs und Rockopern stets Partei für gesellschaftlich Schwächere, Benachteiligte und Außenseiter ergriffen hat, gab bisher keine öffentliche Erklärung ab. Gleichwohl wollen The Who laut Auskunft von Who-Chronist Christoph Geisselhart am 7. Februar beim Super Bowl auftreten und mit einem furiosen Auftritt die passende Antwort geben.

30.01.10

Simon Townshends Gitarre

Welcher Gitarrist möchte nicht gern spielen können wie Pete Townshend! Nicht nur die einzigartige Technik und brachiale Bühnenshow des genialen Who-Gitarristen, sondern auch sein unübertrefflicher Live-Sound begeistern nach wie vor Fans und Musiker. Petes jüngerer Bruder und Who-Gitarrist Simon hat nun in Zusammenarbeit mit dem englischen Gitarrenhersteller JJ Guitars eine Signature herausgebracht, mit der man dank Stereo-Ausgang und Piezo-Tonabnehmer auf einen akustischen Gitarrensound umschalten kann, ohne die Gitarre zu wechseln. Damit klingt die Gitarre live genauso, wie Pete und Simon es zum Beispiel bei "Pinball Wizard" praktizieren. Fazit: Die ST-Signature ist ein wundervoll leicht zu spielendes, handgearbeitetes und hochwertiges Profi-Instrument und ziert nunmehr auch die Gitarrensammlung des Autors. (Foto: Simon Townshend im Studio mit seiner Signature-Gitarre)
-->Mehr Infos bei JJ Guitars

20.12.09

"Maximum Rock" im Fernsehen

SWR-Musikredakteur Günther Schneidewind stellte die Who-Trilogie im Dritten Fernsehprogramm ausführlich vor.

Zum Abspielen des kurzen Mitschnitts auf > klicken.

25.11.09

Aufnahmen zu neuem Who-Album im Dezember

Pino Palladino, Bassist der aktuellen Who-Tour-Band, gab während eines Treffens mit Christoph Geisselhart bekannt, dass Pete Townshend bereits in den nächsten Wochen erste Aufnahmen für die neue Who-Platte plant. "Wir werden im Dezember mit Pete im Studio sein", erklärte Pino, der außerdem auch seine Teilnahme an der geplanten Who-Tournee 2010/2011 "definitiv" bestätigte.